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Hintergrundmusik: "Mystery of a Blod red Rose" - Avantasia

 

 

Julia, Du hast mich gefragt . . .

 

. . .wo Du  die Wahrheit findest,

in welchem Land die Heimat ist

Wo deine Seele wohnen kann

und die Liebe dich noch findet


Fragst mich, wo nie Kriege sind,

wo Leute nur am Lachen sind

Das große Land der Zuversicht,

wo die Liebe noch zu spüren ist


Fragst mich, wo die Menschen sind,

die Freunde zählen, nicht das Geld

Wo Kinderträume bleiben

und Liebe einfach Alltag ist


Fragst mich, was die Zukunft spricht


Die Antwort ist so wichtig nicht,

doch gut, das du noch Fragen stellst

In deinen Träumen ist so viel zu finden,

weil du ein Mensch der Liebe bist !


Egal ob Träume in Erfüllung gehen,

doch wichtig ist zu träumen

und suche die, bei denen es genauso ist !    (UL) August 2014

 

 

 

                Julia, you have asked me...

...wo you find the truth,
in which country the native country is
Where your soul can live
and the love you still finds

Asks me where wars never are,
where people are only in the laughter
The big country of the confidence,
where the love is still to be felt

Asks me where the people are,
the friends count, not the money
Where child dreams remain
and love simply an everyday life is


Asks me what speaks the future

The answer is not so important,
however well which you still put to questions
In your dreams is to be found so much,
because you are a person of the love!

No matter whether dreams come true,
however, importantly is to be dreamt
and if looks that with which it is just!
 
   (UL) August, 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

A N G S T

 

gefühle stehen mit dem morgen auf

sie gehen, wenn der tag ausbrennt

alltag ist die asche, die auf unsere seele schneit

sehnsucht ist der berg, den du durchs leben treibst

ohne ufer fließen die gefühle, bis nacht das denken nimmt

dann kommen diese träume, die oft wirklich wahrheit sind

sterben unsere träume, ist illusion was in uns bleibt

es ist auch jene angst, die immer mit uns geht
neu kommen die gefühle mit dem tag der dann erwacht            (UL)

 

 

 

 

 

Beurteile die Wahrheit

 nicht danach, wer sie spricht - denn es ist möglich,

 daß ein betrunkener Landstreicher die Wahrheit spricht

 und ein ehrwürdiger Priester Lügen verkündet !              Barbusse

 

 

 

 

 

 

Zeit

 


die Wahrheit ist, daß sie vergeht

doch nie endet, weil sie weiter lebt


Zeit

fühle sie, wenn's auch an dir nicht liegt

ob sie langsam oder schnell zerfließt


Zeit

liegt dunkel vor dir, bist du neu gebor'n

siehst du ihr Licht, dann kommt dein Tod


Zeit

sie war, sie ist und sie wird immer sein

du bist ein Teil von ihr und du begleitest sie


Zeit

ist so wie Du - du ewige Unendlichkeit  (UL)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweiundzwanzig Jahre !

 

 

 

 

 

 

 

 

Du hast die Signale von mir nicht erkannt,

als mein Traum nach dir rief.

Ich hab immer geglaubt, an deine und meine Gefühle.

Ich bin gegangen von dir, um dich wieder zu finden.

Doch der Traum, der blieb da

und er lebte in meinen Gedanken.


Und so war uns're Nacht und sie hatte noch Licht,

Sehnsucht ging eigene Wege !

Doch das Licht in dem Traum war mehr als die Nacht

und dein Traumbild schrie nach mir.

 

Ich suchte so lang, nach Wegen und meinen Gefühlen.

Und die Klarheit der Nacht, wird Klarheit am Tag -

ich weiß nicht, kann ich es verstehen ?

Und ich schrie in die Nacht und suchte nach uns,

gegen den Tod der Gefühle.

So war meine Nacht, vielleicht hat sie noch Licht,

Schmerz brennt uns Narben am Herzen !


Nach der Nacht kommt der Tag,

doch wie werden wir beide ihn leben ?

Jeder für sich oder ganz anders als damals ?

Was war kann vorbei sein, was kommt wird man seh'n.

Doch ich träume den Traum noch in mir.


Und so war uns're Nacht, meine Signale versteckt,

so konntest du niemals verstehen !


Und ich schrie in die Nacht

und ich schrie nach dem Tag,

vielleicht gibt’s für uns, für uns noch ein Licht ?

Narben am Herzen, die heilt keine Zeit -

meine Wege der Sehnsucht, sie suchen nach dir.

 

 

Ich suche nach dir, manche schlaflose Nacht !

 

am 14. 01. 1999  -  U.L. an G. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Blues - ist


Licht, wenn der Morgen kommt

im See sich die Wolken spiegeln

ich sitze am Ufer

und sehe das nicht- denn


der langsame Blues in meinen Gedanken

er formt dein Gesicht

der langsame Blues in meinen Gedanken - ist


Dunkelheit, wenn der Abend kommt

Regen läßt die Straßen spiegeln

ich stehe am Fenster

und sehe das nicht- denn


der langsame Blues in meinen Gedanken

er formt dein Gesicht

der langsame Blues in meinen Gedanken - wird


Nacht, wenn der Traum kommt

ich fühle den Blues und wer du bist

ich träume den Blues und dein Gesicht - denn


mein Blues, mein Blues

auch du bist - mein Blues

mein Blues, mein Blues   (UL)

 

 

 

 

 

Winterlied

 

Und ich zieh' meine Spur

durch den Schnee - allein

vor mir alle Wege

unberührt noch und weiß


Wo ich war, kann ich sehen

durch einen Blick zurück

und wo ich mal hin geh'

zieh' ich die Spur - allein


Ganz allein in den Bergen

muß ich nicht der Größte sein

schäm' mich nicht meiner Tränen

niemand verlangt „Männlichkeit“


Ganz allein in den Bergen

erleb' ich meinen Traum

hier muß ich keinem weh tun

weil kein Prinzip es verlangt


Wer ich bin, hier ist es egal

was noch kommt, werd' ich seh'n

Schnee verweht alte Spuren

ich träum' für mich neue Wege voraus  (UL)

 

 

 

 

 

 

In Amt und Würden

 

Du bist der Boß

und Leute seht doch her

so hoch zu Roß

sieht man kein Leben mehr


Du hast das Recht

oder biegst es für dich her

handelst selbstgerecht

und siehst kein Leben mehr


Du bist der Herr

tust nur auferlegte Pflicht

Menschen zählen doch nicht mehr

manches Leben hinter dir zerbricht


Du bist der Chef

und das Gesetz ist deine Welt

wer nicht durchsieht, der hat Pech

weiter Leben durch dich zerfällt


Denken brauchst du nicht in diesem Land

wo du dein Glück im Amte fand'st

tötest weiter, Stück für Stück

wirst einmal in Pension geschickt    (UL)

 

 

 

 

 

 

Tau mich auf


Du erwartest viel vom Leben,
du erwartest viel von mir.
Und du weißt, was ich an dir so mag
nach einem kühlen Tag.


Tau mich auf
tau mich auf in dir.
Tau mich auf
und schwimm mit mir davon.


Ich kann deine Wünsche fühlen,
ich weiß immer, was du willst.
Doch wenn ich manchmal den Mut verlier,
dann such ich Trost bei dir.


Tau mich auf
tau mich auf in dir.
Tau mich auf
und schwimm mit mir davon.

(Puhdys-Text von der CD: „ Frei wie die Geier“)

 

 

 


 

 

Das ganz große Ding


Zusammen, getrennt und nochmal neu

nach zweiundzwanzig Jahren

geliebt, gestritten und nochmal neu

das ist ein Ding


Wir waren, wir sind, wir werden sein

nach zweiundzwanzig Jahren

wir lieben uns heute wie nie zuvor

das ist ein ganz großes Ding


Wir stehen am Fenster und fühlen ein Lied

glauben daran, daß es uns gelingt

und wissen, daß nicht nur einer gewinnt


bei unserem ganz großen Ding ! (U.L.) 07.06.99

 

 

 

 

 

 

 

 

Eins sein

 


Nebel in den Wiesen

die Vögel sind noch still

Wir erwachen Haut an Haut

Unserer Ruhe erwächst neue Kraft

uns noch einmal zu lieben

können neu und Neues spüren


Das erfühl'n, in uns erfühl'n

so ist wirkliches Leben

wir sind Zwei und doch so Eins


Es ist schön zu leben ! (U.L.)

 

 

 

 

 


 

Einsamkeit


Als ich einsam war

suchte ich Geborgenheit

fand nur neue Traurigkeit

meine Seele weint,

als sie nach Hoffnung schreit

 

Geh zu einem neuen Ort

Sehnsucht, die mich weiter treibt

was mir noch vom Leben bleibt

blick nicht zurück

muss immer weitergehn

Altes kann ich neu verstehn

und die Seele weint

in mir ist alte Traurigkeit

Enttäuschung für die Ewigkeit

langer Traum aus meiner Phantasie

Erinnerung mich fast zerbricht

gesuchte Liebe, find' ich sie

hör auf das, was aus mir selber spricht !

(UL)

 

 

 

 

 

 

ERINNERUNG


Vom Wind der Erinnerung

herbei geweht


Nacht unter den Linden

Lieben in zwei Meter Höhe


festhalten,

als Schmerz

siegen wollte - immer


erwachsen sehen werden

unsere Kinder


immer uns liebend

verdeckt durch Zweifel


in wendigen Zeiten

eng, nah, haltend, gebend


lange Zeit, nebeneinander

als die Seelen bluteten


sieben Tage Traumreise, südlich


Rettung vor dem „Time-Out“-Crash


so lang versteckt

so ewig gesucht

so tief gefunden


uns zu lieben

herbei geweht

vom Wind der Erinnerung                                        An uns am 23.02.99 (U.L.)

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

EINMAL WERD' ICH ERWACHSEN SEIN
 

 

und werd' versteh'n wie die Welt sich dreht 

 

und werd' versteh'n Was gut ist und Wer nicht

 

 

EINMAL WERD' ICH ERWACHSEN SEIN

 

 

werde Liebe erfahren und den Schmerz danach 

 

werde die Gier nach Neuem nicht mehr spür'n 

 

werde zerstörte und auch erfüllte Träume haben 
 

 

EINMAL WERD' ICH ERWACHSEN SEIN
 

 

erkenn dann den Wert des Anderen Wort 

 

und Wer lügt und Wer die Wahrheit spricht 

 

ob Vertrauen und Moral in dieser Welt noch zähl'n 
 

 

Einmal werd' ich erwachsen sein

 

UND DAVON TRÄUMEN, WIEDER EIN KIND ZU SEIN

(UL)

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist Mensch", so formulierte es einst Erich Kästner

 

 

 

 

 

 

Ich geh' in mein Leben !


Ich geh' auf meinen Berg

und durch die Täler meines Lebens.

Ich geh' um leer zu werden

und die Neige genießend.

Ich geh' um mich erneut zu füllen

mit Träumen und mit Wirklichkeit.


Ich geh' mit der Begierde zu leben !


Ich geh' um Menschen zu suchen

und dabei mich zu finden.

Ich geh' von dort wo ich geboren bin

dahin wo mein letzter Schritt erlischt.


Ich geh' mit der Begierde zu leben !


Ich geh' leer und auch erfüllt

als Gast des Lichts auf Erden.

Ich geh' als Träumer durch die Wirklichkeit

mit Gewichtigkeit doch so Schwerelos.


Ich geh' mit der Begierde zu leben !


Ich geh' als der, der ich bin

mit Sehnsucht nach Irgendwo.

Ich geh' aus der Dunkelheit ins Licht

und jeder Schritt ist Leben.


Nicht wichtig, „Wohin“ -

„Wie“ ich geh' soll Maßstab sein

 

Ich geh' mit der Begierde zu leben !  

(UL)

 

 

 

 

 

 

AUF DER SUCHE


Wir sind immer auf der Suche,

wir suchen immer irgendwas !


Wir suchen neue Träume

und den schönen Augenblick.

Suchen neu die Liebe

und suchen auch das alte Glück.


Wir sind immer auf der Suche,

wir suchen immer irgendwas !

Ein Leben lang nur suchen,

doch finden wir auch was ?


Wir suchen diese Sehnsucht,

die uns immer weiter treibt.

Und wir suchen neue Wege,

damit was vom Leben bleibt.


Wir sind immer auf der Suche,

wir suchen immer irgendwas !


Wir suchen die Gefühle,

damit das Feuer weiter brennt.

Wir suchen nach der Droge,

die man einfach „Leben“ nennt !


Wir sind immer auf der Suche

und suchen immer irgendwas !!


Wir werden weiter suchen,

bis zu unser'm letzten Tag

Und wenn wir dann mal tot sind,

suchen wir auch noch im Grab !                                (UL)

Inspiration von dem Pudhys-Song: "Immer nur gewartet"

 

 

 

 

 

Ich sehe dich

 

Ich sehe dich

jung

ich fühle dich

alt

weil du Narben trägst

und offene Wunden

auf deiner Seele

wie ein alter Krieger

weine,

nicht um dich

weine,

um die anderen

die diese Kerben

in deine Seele geschnitten haben

weine,

weil du stärker bist

schlag nicht zurück

sie sind es nicht wert

und

Geborgenheit

findest du nur in dir selbst

und in denen, die du geboren hast!

(UL)

 

 

 

 

 

 

 

Leben auf dem Laserstrahl


Dein Weg ist wie ein Laserstrahl

du weichst auch niemals ab

lügst dein Heimspiel weiter

geradeaus im Licht -

doch links und rechts da tobt das Leben !


Kontrolle glaubst du wäre alles

doch die Wahrheit ist das nicht,

deine Gefühle zu vertreiben

im geraden Laserlicht -


dem Morast aus Zweifel,

dem widerstehst du nicht,

irgendwann schießt man dich ab,

weil -

Leben kannst du nicht als Laserstrahl,

denn nur was fließt und tobt und schreit ist Leben

 (UL)

 

 

 

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